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Ed Atkins: Corpsing, Museum für Moderne Kunst Frankfurt a. M., 3. Februar -14. Mai 2017

Review von Ellen Wagner

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Ed Atkins: Hisser, 2015/2017, Ausstellungsansicht MMK, Courtesy the artist, Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin, Cabinet Gallery, London, Gavin Brown’s Enterprise, New York and dépendance, Brussels, Foto: Axel Schneider

Ein Singen und Summen erfüllt die Räume des Frankfurter Museums für Moderne Kunst. „Don’t Go Breaking My Heart – I couldn’t if I tried“ zwitschert es im Erdgeschoss, und aus dem ersten Stock tönt Ravels „Bolero“. Die erste Seite im Begleitheft zeigt ein Porträt des Künstlers Ed Atkins, der auch als Frontman einer britischen Rockband gute Figur machen würde. Ein CD-Cover zu einem Soundtrack, dessen Musikgenre erst noch definiert werden muss. Atkins zeigt im Frankfurter MMK1 zwei CGI-gerenderte Videoanimationen, die die Räume befallen wie Alpträume, die man hat, wenn man vor dem Schlafengehen zu lange Horrorfilme geschaut und dazu eine ganze Tüte Gummiwürmer gegessen hat.

Meine Besprechung der Ausstellung – nebst einem Auslug zu Loriot – ist zu lesen auf Faustkultur.

03. April 2017 by ellen
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